{"id":291,"date":"2022-03-18T13:52:19","date_gmt":"2022-03-18T12:52:19","guid":{"rendered":"https:\/\/demo.vg-mauern.de\/hoergertshausen\/?page_id=291"},"modified":"2023-06-07T10:00:26","modified_gmt":"2023-06-07T08:00:26","slug":"kirche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/vg-mauern.de\/hoergertshausen\/bildung-und-kultur\/kirche\/","title":{"rendered":"Kirche"},"content":{"rendered":"<h1>Kirche<\/h1>\n<ul>\n<li>\n<h4>Pfarrverband H\u00f6rgertshausen-Gammelsdorf<\/h4>\n<div>\n<p>K\u00f6nigstr. 1<br \/>85408 Gammelsdorf<\/p>\n<p>Tel. 08766 268<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:st-vitus.gammelsdorf@erzbistum-muenchen.de\">st-vitus.gammelsdorf@erzbistum-muenchen.de<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.erzbistum-muenchen.de\/pfarrei\/pv-hoergertshausen\" target=\"_blanke\">www.erzbistum-muenchen.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<h4>Pfarreien<\/h4>\n<div>\n<p>St. Jakobus der \u00c4ltere \u2013 H\u00f6rgertshausen<br \/>St. Johann Baptist \u2013 Priel<br \/>St. Margaretha \u2013 Margarethenried<br \/>St. Vitus \u2013 Gammelsdorf<\/p>\n<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<hr>\n<h2>Die Pfarrkirche von H\u00f6rgertshausen<\/h2>\n<div>\n<p>Bereits 926 wird eine Kirche in H\u00f6rgertshausen erw\u00e4hnt, die dem Apostel Jakobus geweiht ist. Der \u00e4lteste Teil der Kirche ist der im Kern aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Chor, der fr\u00fcher wohl den Unterbau eines Turmes beheimatete. Das Landhaus wurde um 1650 erbaut und schon 1711-13 erneuert. Der 1711-1713 erbaute und 2400 Gulden teure Westturm wird durch eine Zwiebelhaube gekr\u00f6nt. 1678 lie\u00df Johann Georg von Seiboldsdorf die linke Seitenkapelle zu ehren der heiligen Anna erbauen. Um 1681 wurde die rechte Seitenkapelle, die sogenannte Ameseelenkapelle, erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Die Alt\u00e4re stammen aus der Zeit um 1700. Die schmucke Kanzel wurde um 1760 angebracht.<\/p>\n<p>Zwischen 1790 und 1791 erhielt die Kirche vom bayerischen Hofmaler Christian Wink seine Fresken und von Roman Anton Boos das Kruzifix. Gef\u00f6rdert wurde dieser Umbau vom in H\u00f6rgertshausen geborenen Ingolst\u00e4dter Universit\u00e4tsprofessor, kurf\u00fcrstlicher Leibarzt und Mitglied der \u00f6rtlichen Barbarabruderschaf Prof. Dr. Philipp Fischer (1744-1800), der anl\u00e4sslich des hundertj\u00e4hrigen Bestehens der Bruderschaft die Kosten f\u00fcr die Deckenfresken \u00fcbernahm. Rund um das Patrozinium des Kirchenpatrons fand 1791 vom 24. bis 26. Juli ein gro\u00dfes Einweihungsfest statt.<\/p>\n<p>In den Jahren 2012 bis 2013 wurde der Kircheninnenraum mit den wertvollen Fresken fachgerecht restauriert. Der Abschluss der 2007 begonnen Renovierungsarbeiten und die Einweihung des neuen Volksaltars wurde am 22.03.2015 feierlich mit Weihbischof Haslberger zelebriert. Seit 2017 ist der Kircheninnenraum wieder bis auf weiteres einger\u00fcstet.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Wallfahrtskirche und Markt von Sankt Alban<\/h2>\n<div>\n<p>In Sankt Alban findet j\u00e4hrlich, am f\u00fcnften Sonntag nach Ostern, dem Bittsonntag vor Christi Himmelfahrt der &#8222;Albiganer Markt&#8220; statt. Fr\u00fcher eine der wichtigsten Wallfahrtsst\u00e4tten und Viehm\u00e4rkte in der Hallertau. Der genaue Ursprung und das Alter des Marktes sind unbekannt. Die offizielle Gestattung des Marktes erfolgte 1686 durch den Kurf\u00fcrsten von Bayern Maximilian II. Emanuel. Die hohen Eink\u00fcnfte durch die Wallfahrt erkl\u00e4ren auch die betr\u00e4chtliche Gr\u00f6\u00dfe der Kirche, die kurz vor 1500 von einem Landshuter Baumeister errichtet wurde. Beeindruckend sind die drei fast lebensgro\u00dfen Heiligenfiguren an der Wand hinter dem Altar, entstanden um 1500, die die Heiligen Alban, Florian und Ulrich darstellen. 1960 wurde der Innenraum der Kirche renoviert und dabei der Hochaltar und die Kanzel entfernt. Am 19. Januar 1986 st\u00fcrzte der Turm der Wallfahrtskirche bei einem Sturm zur H\u00e4lfte ein. Er wurde in den Folgejahren wieder errichtet.<\/p>\n<\/div>\n<h2>\n<p>Die Filialkirche in Airischwand<\/p>\n<\/h2>\n<div>\n<p>Obwohl Airischwand politisch zum Markt Nandlstadt geh\u00f6rt, ist sie Teil der Pfarrei H\u00f6rgertshausen. Die einschiffige Kirche ohne Seitenkapellen wurde als Rohziegelbau im 15. Jahrhundert von Landshuter Baumeistern errichtet. Der 1660 erbaute Hochaltar wird von einer Madonnenfigur aus dem 15. Jahrhundert bestimmt. Die Seitenalt\u00e4re und der Kirchenraum erhalten eine Vielzahl an Heiligenfiguren daruner die des Kirchenpatrons des Hl. Sylvester. J\u00e4hrlich findet am Patrozinium eine Pferdewallfahrt statt.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Die Pfarrkirche von Margarethenried<\/h2>\n<div>\n<p>Ein dem Hl. Pankratius geweihter Kirchenbau wird bereits 1078 in Margarethenried urkundlich erw\u00e4hnt. Zwischen 1078 und 1220 wurde der Kirchenpatron zur Hl. Margareth gewechselt. Der Kirchenbau war nach dem 30-j\u00e4hrigen Krieg so stark zerst\u00f6rt, dass die Gem\u00e4lde und Figuren Moos angesetzt hatten. Durch die Bem\u00fchungen des Pfarrers Agricola wurde die Pfarrkirche von Grund auf neu saniert und bis 1709 barock ausgebaut. Die Maurerarbeiten wurden durch den Dachauer Maurermeister Sylvester Golthofer durchgef\u00fchrt. 1701 wurde ein neuer Dachstuhl mit Reifendecke gebaut, in Freising ein neuer Choralaltar in Auftrag gegeben und vom Pfeffenhausener Schreiner Michael Schauer und Maler Simon Gr\u00e4z gefertigt. Des Weiteren wurden die Bodenplatten und das Kirchengest\u00fchl erneuert. 1721 wurde die Ziegelmauer um die Kirche errichtet. Zwischen 1787 und 1826 wurde die h\u00f6lzerne Reifendecke durch eine neue get\u00fcnchte ersetzt und die H\u00f6he des Kirchenschiffs erh\u00f6ht. 1802 wurde die Figur des auferstandenen Christus\u00b4 gekauft. 1862 wurde die Sakristei neben den Turm verlegt. 1867 wurden neue Fenster\u00f6ffnungen in die Kirche gebrochen und eine neue Kanzel und ein neuer Tabernakel gesetzt. 1882 wurde der Turm von Martin Sittenauer, Sax zu Saxberg, komplett neu erbaut. Im Jahre 1886 wurde die Kirchenlinde, wahrscheinlich zum Ged\u00e4chtnis an K\u00f6nig Ludwig II., unter Pfarrer Hubensteiner gepflanzt. 1922 wurde die Kirche erneut renoviert und das Deckengem\u00e4lde Maria Himmelfahrt hinzugef\u00fcgt. Pfarrer Schopka ersetzte noch die Kirchenorgel und lie\u00df die Kirche erneut herrichten. Ungekl\u00e4rt ist das genaue Alter und die Herkunft der drei Heiligenfiguren Ignatius, Leonhard und Franz-Xaver sowie der Rosenkranzmadonna.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Die Filialkirche in Sielstetten<\/h2>\n<div>\n<p>Die zur Pfarrei Margarethenried geh\u00f6rige Kirche des Hl. Stephanus wurde 1716 in ihrer heutigen Form neu erbaut. 1873 wurden die Alt\u00e4re durch neue ersetzt. An die Stelle der alten Figuren wurden bis auf eine barocke Figur des Hl. Stephanus neubarocke Figuren gesetzt. Aus dieser Zeit stammt auch die \u00dcberlieferung, dass der Obermesner eine Madonnenfigur in Scheite geschlagen hat und damit den Backofen befeuerte. Seit dieser Zeit soll das Brot darin nicht mehr gelungen sein. Der Turm wurde 1890 hinzugef\u00fcgt. 1893 wurde die Kirchent\u00fcr um 1 Mark verkauft. Wahrscheinlich war es noch diejenige, von der die Sage aus dem Schwedenkrieg berichtete. 1957 wurde die jetzige Orgel gestiftet. 1973 wurden weitere Renovierungsarbeiten durchgef\u00fchrt. Dabei wurden die Mauern trockengelegt und innen und au\u00dfen vollst\u00e4ndig \u00fcberholt. Zum Patrozinium findet jedes Jahr eine Pferde- und Tiersegnung statt.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Die Filialkirche in Peterswahl<\/h2>\n<div>\n<p>Der Turm, der den Hl. Peter und Paul geweiht ist und die zur Pfarrei Margarethenried zugeh\u00f6rigen Kirche, stammen aus der Zeit um 1500, das Langhaus wurde 1726 unter Pfarrer Agricola neu erbaut. Ihr besonderer Schmuck besteht in der beeindruckenden barocken Innenausstattung. Die Beweinung Christi um 1520 im Altaraufsatz, die sp\u00e4teren Figuren der Hl. Petrus, Paulus und des Heiligen Johannes Nepomuk, mit den Heiligen auf den Seitenalt\u00e4ren, sind allesamt gute k\u00fcnstlerische Arbeiten aus dem Barock. Besonders hervor sticht die Madonnenfigur aus dem sp\u00e4ten 15. Jahrhundert und der Heilige Mathias auf dem rechten Seitenaltar. Bemerkenswert ist auch das reiche Schnitzwerk der Stuhlwangen und der Kirchent\u00fcr. Der Hochaltar wurde 1960 aus der Wallfahrtskirche von Sankt Alban \u00fcbernommen. Sein ehemaliges Altarblatt h\u00e4ngt jetzt an der Seitenwand der Kirche von Peterswahl. Es stellt die Enthauptung des Heiligen Alban dar. Die ganze Kirche wurde aufw\u00e4ndig in den Jahren 1998 bis 2004 restauriert.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"name\":\"schulen\",\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"padding_remove_bottom\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"breadcrumbs\",\"props\":{\"show_current\":true,\"show_home\":true}}]}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_bottom\":false,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Kirche\",\"title_element\":\"h1\",\"title_style\":\"heading-small\"}}]}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"mittelschulen\",\"image_position\":\"center-center\",\"padding\":\"small\",\"padding_remove_top\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"grid\",\"props\":{\"animation\":true,\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"filter_align\":\"left\",\"filter_all\":true,\"filter_grid_breakpoint\":\"m\",\"filter_grid_width\":\"auto\",\"filter_position\":\"top\",\"filter_style\":\"tab\",\"grid_default\":\"1\",\"grid_divider\":true,\"grid_medium\":\"2\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"item_animation\":true,\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"text-meta\",\"parallax_easing\":\"1\",\"show_content\":true,\"show_image\":true,\"show_link\":true,\"show_meta\":true,\"show_title\":true,\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h4\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"},\"children\":[{\"type\":\"grid_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>K\\u00f6nigstr. 1<br \\\/>85408 Gammelsdorf<\\\/p>\\n\n\n<p>Tel. 08766 268<br \\\/>E-Mail: <a href=\\\"mailto:st-vitus.gammelsdorf@erzbistum-muenchen.de\\\">st-vitus.gammelsdorf@erzbistum-muenchen.de<\\\/a><br \\\/><a href=\\\"https:\\\/\\\/www.erzbistum-muenchen.de\\\/pfarrei\\\/pv-hoergertshausen\\\" target=\\\"_blanke\\\">www.erzbistum-muenchen.de<\\\/a><\\\/p>\",\"title\":\"Pfarrverband H\\u00f6rgertshausen-Gammelsdorf\"}},{\"type\":\"grid_item\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>St. Jakobus der \\u00c4ltere \\u2013 H\\u00f6rgertshausen<br \\\/>St. Johann Baptist \\u2013 Priel<br \\\/>St. Margaretha \\u2013 Margarethenried<br \\\/>St. Vitus \\u2013 Gammelsdorf<\\\/p>\",\"title\":\"Pfarreien\"}}]}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\"},\"children\":[{\"type\":\"divider\",\"props\":{\"divider_element\":\"hr\"}}]}]}],\"name\":\"Pfarreien\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"realschulen\",\"image_position\":\"center-center\",\"padding_remove_top\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Die Pfarrkirche von H\\u00f6rgertshausen\",\"title_color\":\"primary\",\"title_element\":\"h2\"}},{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"\n\n<p>Bereits 926 wird eine Kirche in H\\u00f6rgertshausen erw\\u00e4hnt, die dem Apostel Jakobus geweiht ist. 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